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Ratgeber rund um Bautrocknung
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FAQ – Häufig gestellte Fragen
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Jetzt anrufen0751 959 199 38Bautrocknung ist der Oberbegriff, Estrichtrocknung betrifft die Estrichplatte selbst und Dämmschichttrocknung die Dämmung unter dem Estrich. Steht das Wasser nur im Raum und auf der Oberfläche, genügen meist Kondenstrockner und Ventilatoren. Ist die Estrichplatte durchfeuchtet, wird gezielt an dieser Schicht gearbeitet. Läuft Wasser bis in die Dämmschicht, hilft ein Verfahren mit Über- oder Unterdruck über gesetzte Bohrungen, denn diese Schicht trocknet von allein kaum aus. Welches Verfahren passt, zeigt die Messung vor dem ersten Gerät. Häufig greifen zwei Verfahren nebeneinander, etwa Raumtrocknung im Wohnbereich und Dämmschichttrocknung unter dem Estrich.
Trocknungsgeräte können Sie mieten, sinnvoll ist das vor allem bei kleinen, klar abgegrenzten Schäden wie einem feuchten Kellerraum ohne Estrichaufbau. Wichtig sind die richtige Gerätewahl und die Platzierung: Ein Kondensationstrockner arbeitet im geschlossenen Raum, ein Seitenkanalverdichter braucht gebohrte Zugänge in die Dämmschicht. Ohne Feuchtemessung bleibt offen, ob die Konstruktion wirklich trocken ist, und genau daran hängt die Freigabe der Versicherung. Bei größeren Schäden lohnt sich die Aufnahme durch den Fachbetrieb, weil Messprotokoll und Dokumentation den Antrag beim Versicherer tragen. Wir beraten Sie gern, welcher Weg zu Ihrem Schaden passt.
Den ersten Schritt können Sie gut selbst gehen: Hähne schließen, Wasseruhr ablesen, nach einer Stunde erneut ablesen und den Druck der Heizung notieren. Damit wissen Sie, ob überhaupt Wasser verloren geht. Die genaue Stelle braucht danach kalibrierte Messtechnik und Erfahrung in der Deutung der Bilder: Eine warme Zone im Wärmebild kann ebenso von einer intakten Heizleitung stammen. Bei uns führt ein ausgebildeter Wasserschadenfachberater die Ortung durch. Rufen Sie uns mit Ihren Beobachtungen und den notierten Zählerständen an, dann klären wir am Telefon das sinnvolle Verfahren.
Eine Estrichtrocknung dauert in den meisten Fällen zwei bis vier Wochen, abhängig von Dämmschicht, Wassermenge und Raumklima. Jede Angabe vorab bleibt eine Schätzung, weil erst die Messwerte zeigen, wie viel Wasser tatsächlich im Aufbau steht. Entscheidend sind die Art der Dämmung, die betroffene Fläche, die Raumtemperatur und die Zeit zwischen Schaden und Beginn der Trocknung. Während der Laufzeit wird in festen Abständen gemessen und der Verlauf notiert. Die Geräte bleiben stehen, bis die Werte über mehrere Messungen hinweg stabil im trockenen Bereich liegen, und werden erst danach wieder abgeholt.
Die Geräte laufen über einen eigenen Zwischenzähler, und der abgelesene Stromverbrauch wird von der Versicherung erstattet. Wir notieren den Zählerstand beim Aufbau und beim Abbau und tragen beide Werte ins Protokoll ein. Damit ist belegt, wie viel Strom allein auf die Trocknung entfällt. Mit diesem Nachweis geht die Erstattung glatt durch, eine geschätzte Menge dagegen führt meist zu Rückfragen. Der Aufwand dafür ist klein und lohnt sich, weil Verdichter und Adsorptionstrockner über mehrere Wochen durchlaufen. Auf dem Protokoll stehen beide Zählerstände, das Datum und die Laufzeit der Geräte, damit die Prüfung beim Versicherer zügig läuft.
Die Kosten ergeben sich aus Gerätezahl, Laufzeit und dem Aufwand für Bohrungen und Abdichtung, dazu kommt der Strom für die durchgehend laufende Technik. Trocknungsgeräte arbeiten Tag und Nacht und verbrauchen entsprechend Energie. Üblich ist ein Zwischenzähler je Gerät, damit der Verbrauch sauber belegt ist. Bei einem versicherten Leitungswasserschaden wird dieser Anteil in der Regel gegen Nachweis erstattet. Die Schadensaufnahme erfolgt kostenfrei und geht mit allen Unterlagen an die Versicherung, so entsteht eine belastbare Grundlage für die Abrechnung. Wer die Geräte selbst betreibt, mietet sie tageweise und zahlt die tatsächliche Laufzeit.
Die Kosten richten sich nach der betroffenen Fläche, dem Bodenaufbau, der Zahl der Trocknungsgeräte und der Laufzeit in Tagen, dazu kommen Rückbau und Wiederherstellung. Eine einzelne feuchte Wand ist schnell erledigt, eine durchnässte Dämmschicht über mehrere Räume bindet Technik und Zeit. Auch der Strom für die Geräte zählt mit: Er wird über einen Zwischenzähler erfasst und ist in der Regel erstattungsfähig. Da die meisten Schäden über eine Versicherung laufen, bleibt für viele Kunden am Ende die vereinbarte Selbstbeteiligung. Eine belastbare Zahl entsteht nach der Aufnahme vor Ort, wenn Fläche und Aufbau bekannt sind.

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